13.11.2019

Die Reben auf dem Käuzchenberg

 

Zu Beginn des Weinbaus auf dem Käuzchenberg wurden neben den Reben für den Ertragsanbau auch Pflanzen zu Versuchszwecken angebaut. Man setzte damals unter anderem auf Gutedel, Müller-Thurgau, Silvaner und Weißburgunder (Weißweine) sowie Trollinger und Blauen Portugieser (Rotweine).

Müller-Thurgau und Weißburgunder sind heute noch vertreten, dem Blauen Portugieser steht heute der Dornfelder zur Seite. Während die Weißweine nacheinander gelesen, gekeltert und abgefüllt werden, werden die Trauben der Rotweinreben gleichzeitig geerntet und zum Cuvé verarbeitet. Hier werden nicht fertige Weine verschnitten oder gemischt, sondern der Most ist bereits ein Mischmost. Im Gegensatz zum „Verschnitt“, wo fertige Weine vermischt werden um einen bestimmten Geschmack zu erhalten.

Im Herbst erscheinen nur die Blätter der Rotweinreben rötlich verfärbt, die der Weißweine verlieren zwar ebenfalls ihr grünes Aussehen, sie erscheinen dann jedoch hellgelb.